Sandkasten für Kleinkinder – darauf sollte man achten

Sandkasten für KleinkinderDie meisten Kinder ab einem Alter von zwei Jahren lieben es, in einem Sandkasten zu toben, Löcher zu buddeln und Burgen zu bauen.

Allerdings gibt es durchaus einiges, worauf man achten sollte, wenn man einen Sandkasten für Kleinkinder kaufen oder bauen möchte – dies gilt sowohl im Hinblick auf die Sicherheit des Kindes als auch an die Stabilität und Robustheit des Sandkastens.

Welcher Sandkasten für Kleinkinder ist der richtige? – Tipps für den Kauf

Wenn man einen Sandkasten für Kleinkinder kaufen möchte, so hat man inzwischen die Qual der Wahl aus den verschiedensten Modellen: Es gibt Sandkästen aus Kunststoff oder aus Holz in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben. Vor allem Baumärkte und Gartenbaucenter sind eine gute Anlaufstelle, um einen Sandkasten zu kaufen.

Hier sollte zunächst darauf geachtet werden, dass das entsprechende Modell auch stabil genug ist und selbst bei intensivem Toben nicht kaputt geht. Das Material muss darüber hinaus witterungsfest sein. Falls man sich für einen Sandkasten aus Holz entscheidet, sollte dieser nicht imprägniert sein: Die Schicht kann sich durch Regen nach und nach lösen und in den Sand gelangen. Da Kinder gerne Dinge, wie auch Sand, probieren, ist dies riskant. Außerdem achten sollte man auf Siegel wie die TÜV-Plakette oder das GS-Siegel. Wählen sollte man eine Fläche von mindestens einem Quadratmeter, damit das Kind genug Platz zum Spielen hat, besser sind jedoch noch etwas größere Sandkästen, in dem auch die Geschwister oder Freunde des Kindes Platz finden.

Ist man handwerklich etwas begabt, dann lässt sich ein Sandkasten für Kleinkinder sogar selbst bauen. Traut man sich dies dennoch nicht zu, kann man noch immer auf die Modelle im Baumarkt zurückgreifen. Dort erhält man auch dafür notwendigen Sand, welcher ein speziell für Sandkästen gefertigtes Produkt sein sollte, da die Körnung ideal zum Spielen ist und die Kinderhaut nicht reizt. Sie darf nicht zu fein und zu grob sein.

Der richtige Standort des Sandkastens

Idealerweise wird der Sandkasten an einem sonnigen, aber auch windgeschützten Ort im Garten aufgestellt. Schatten ist von Vorteil, da das Kind so auch an heißen Sommertagen problemlos darin spielen kann. Falls dieser nicht vorhanden ist, sorgt ein Sonnenschirm für den nötigen Schutz – oder man baut den Sandkasten direkt mit einem Dach. Der Sandkasten sollte auf dem Rasen platziert werden, da der herausfallende Sand dort nicht so sehr auffällt wie auf Terrassenfliesen.
Darüber hinaus sollte der Sandkasten so nahe wie möglich an der Terrasse, beziehungsweise unmittelbar am Haus befinden, um das Kind stets im Auge behalten zu können.

Ebenfalls eine Rolle spielt der richtige Sand: Abhängig davon, wie groß und tief der Sandkasten ist, ist eine Menge von ungefähr 200 bis 250 l Sand erforderlich. Dieser sollte auch die richtige Körnung aufweisen: Ist er zu fein, eignet er sich nicht zum Burgenbauen, ist er zu grob, reizt dies auf Dauer die zarte Kinderhaut. Am besten lässt man sich dazu direkt im Baumarkt beraten, wo spezieller Sand für den Sandkasten erhältlich ist.

Der Sandkasten für Kleinkinder – auch mit Dach praktisch

Entscheidet man sich für einen Sandkasten für Kleinkinder mit Dach, so bietet dieser gleich mehrere Vorteile. Einerseits ist dieses ein Wetter- und Sonnenschutz, gleichzeitig wirkt der Sandkasten so wie ein Spielhaus und ist damit gleich viel spannender für die Kids. Außerdem gibt es Modelle mit einem beweglichen Dach, das je nach Belieben heruntergeschoben werden kann. Gerade bei Regen bietet ein Dach viele Vorteile, da der Sand sonst schnell nass wird und den ganzen Sandkasten in eine matschige Grube verwandelt.

Wer kein Dach für den Sandkasten kaufen oder bauen möchte, kann auch ein Abdecknetz bzw. eine Kunststoffplane nutzen, um ihn abzudecken. Versäumen sollte man das Abdecken selbst in keinem Fall, da der Sand so vor äußeren Einflüssen wie Laub oder anderem groben Schmutz geschützt bleibt und auch Katzen ihn nicht als Toilette nutzen können. Beachtet werden muss beim Kauf einer Abdeckung allerdings, dass diese atmungsaktiv ist. Ansonsten bildet sich darunter recht schnell Feuchtigkeit, was einen idealen Nährboden für Schimmel und Keime darstellt.
Trotzdem muss der Sand immer etwas feucht sein, denn wenn er zu trocken ist, lässt er sich nicht formen. Im Hochsommer kann man ihn daher täglich mit etwas Wasser aus der Gießkanne befeuchten und ihn dann umwälzen – so bietet er optimale Spielmöglichkeiten für das Kind.
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