Sandkastenabdeckung als Schutz vor ungewollten Besuchern

SandkastenabdeckungFür Kinder gibt es oft nichts Schöneres, als im Sandkasten auf der Terrasse oder im Garten zu toben, Sandburgen zu bauen und zu buddeln. Aus diesem Grund lohnt sich die Investition in einen schönen Sandkasten eigentlich immer, denn das Kind bleibt mehrere Stunden mit sich allein beschäftigt und man hat es stets im Auge.

Doch auch die Sicherheit und die Hygiene sind beim Spielen im Sandkasten ein wichtiger Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte. Schnell ist die Laune getrübt, wenn der Sand verschmutzt beziehungsweise matschig ist oder sogar von Kleintieren wie Würmern oder Ameisenkolonien befallen ist. Eine Sandkastenabdeckung ist daher etwas, das man unbedingt benötigt, damit das Spielen im Sand auch weiterhin Freude macht.

Die richtige Sandkastenabdeckung kaufen – wichtige Tipps und Hinweise zum Thema

Allein schon aus hygienischen Gründen ist ein Sandkasten mit Abdeckung wichtig für den Garten beziehungsweise die Terrasse. Nicht nur, um die Sauberkeit des Sandkastens über die Wintermonate hinweg gewährleisten zu können, sondern auch über Nacht sollte man ihn mit einer Plane abdecken, um ihn vor Verunreinigungen beziehungsweise Regen zu schützen.

Je nach Jahreszeit können diese Verunreinigungen ganz unterschiedlich sein: Im Frühjahr sorgen vor allem herumfliegende Blütenpollen, wie Pappelsamen, für Ärger. Im Herbst fällt mitunter viel Laub in den Sandkasten, das man fast täglich entfernen muss. Und nicht zuletzt ist auch der Kot von Katzen bzw. Hunden, die den Sandkasten als Toilette ansehen, mehr als ärgerlich und zudem alles andere als gut für die Gesundheit des Kindes – hier drohen sehr schnell Infektionen.

In Baumärkten und Gartencentern findet man neben einer großen Auswahl an Sandkästen in der Regel auch passende Abdeckungen dafür. Baut man sich seinen eigenen Sandkasten, so muss man sich an der Größe orientieren und eine Plane kaufen, die den gesamten Sandkasten abdeckt.

Die Sandkastenabdeckung von unten – wichtig für optimalen Schutz

Eine rein zweckmäßige Abdeckung ist vor allem dazu da, um den Sand vor Verschmutzungen zu schützen und somit auch die Hygiene beim Spielen zu gewährleisten. Die Hygiene selbst beginnt allerdings bereits schon unter dem eigentlichen Sandkasten: Damit der Sand sich nicht mit der Erde des Bodens vermischen kann, sollte man vor dem Befüllen mit Sand eine Zwischenschicht einfügen. Diese kann zum Beispiel ein Vlies, eine Kiesschicht oder auch eine sehr engmaschige Rasenmatte sein. Auf diese Weise wird außerdem effektiv verhindert, dass Insekten wie Regenwürmer in den Sand gelangen. Empfehlenswert ist darüber hinaus, den Sand in den Frühlings- und Sommermonaten mindestens einmal pro Monat umzugraben oder auszusieben, um mögliche Fremdkörper zu entfernen.

Die obere Sandkastenabdeckung

Für einen Sandkasten mit Abdeckung gibt es viele Möglichkeiten, um den Sand zu schützen. Die erste Wahl ist für viele Menschen eine stabile Folie, doch auch Holzroste oder -platten, Gitter und Netze können eingesetzt werden. Prinzipiell wird von der Verwendung einer Gitterabdeckung eher abgeraten, sofern diese nicht bestimmte Voraussetzungen erfüllt, denn die offenen Gittermaschen stellen ein recht hohes Verletzungsrisiko für kleine Kinder dar. Sie sollten unbedingt abgeschirmt sein, falls man ein solches Gitter nutzen möchte.

Eine weitere Möglichkeit ist, den Sandkasten mit einer wasserdichten Folie abzudecken. Hierfür sollte möglichst stabiles Material gewählt werden, wie man es von Baustellen kennt. Wichtig ist, dass die Folie den gesamten Kasten überragt und dann an den Seiten mit Steinen oder anderen schweren Gegenständen fixiert werden kann, damit der Wind sie nicht davonträgt. Möchte man eine Abdeckung aus Holz nutzen, sollte darauf geachtet werden, dass Imprägnierungen, Anstrichen oder durch Lasuren ein Witterungsschutz des Materials vorhanden ist. Presspappe oder auch Spanplatten eignen sich weniger, da die Feuchtigkeit sie schnell aufquellen lassen kann. Allerdings existieren auch besondere Spanplatten, denen Feuchtigkeit nichts ausmacht.

Ein Sandkasten mit Abdeckung – ganz einfach mit Netzen

Die wahrscheinlich eleganteste Lösung ist, den Sandkasten mit einem Netz abzudecken. Hierfür bringt man ein sehr engmaschiges Netz, das über einen Gummizug verfügt, einfach auf dem Sandkasten an. Dieses hält nicht nur Laub, sondern auch Vögel, Insekten und andere Tiere davon fern. Wer möchte, kann es an einer Seite fest mit dem Sandkasten verschrauben – auf diese Weise geht das Netz nicht verloren und kann ganz bequem abgenommen oder wieder ausgesetzt werden.
Letzten Endes entscheidet der persönliche Geschmack, für welche Abdeckung man sich entscheidet. Fest steht jedoch, dass man nie darauf verzichten sollte, wenn das Buddeln lange Freude machen soll.

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Artikelfoto: #24207213 – plastic toys for beach and vacation over… whit© Sandra van der Steen – Fotolia.com